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Samstag, 23. Februar 2013

Leben unterm Eis

Antarktis - ewige Eiswüste, unfreundliche Kälte.
Doch unter diesen ewigen Eisschichten haben Wissenschaftler nun wahrscheinlich Leben gefunden. In einem See, der versteckt unter einer Eisschicht (ca. eine halbe Meile dick) liegt, wurden Mikroorganismen eingesammelt.
Die Mikroben sollen relativ wenig gemein haben mit dem Leben an der Erdoberfläche. Viele ernähren sich von Gestein.
Wissenschaftler versuchen schon lange, Leben unter dem ewigen Eis der Antarktis zu finden und es zu untersuchen. Sie erhoffen sich davon eine bessere Vorstellung von potentiellem Leben auf Eisplaneten.
Zur Enttäuschung vieler Verschwörungstheorien wurden jedoch weder Reichsflugscheiben noch Aliens gefunden.

Sonntag, 10. Februar 2013

TV Empfehlung: Riesenkalamar-Aufzeichnungen

Kaum ein Meeresbewohner beflügelt die Phantasien der Menschen so sehr wie der äußerst seltene Riesenkalamar. Das Tier, welches vor wenigen Jahrzehnten noch als Märchenfigur galt, wurde erstmals lebendig in seinem Lebensraum gefilmt. Heute Abend, am 10.2. um 20:15 zeigt Arte das Filmmaterial. Ich weiß, was ich heute Abend mache ...

Freitag, 25. Januar 2013

Der Mensch ist Mensch ... (Teil 2)


Beim letzten Teil von "Der Mensch ist Mensch" ging es um Menschenwesen vom Asiatischen Festland. Darunter natürlich auch der Welt bekannte Yeti.
Wenn es um humanoide Wesen kryptozoologischer Natur geht hat die USA jedoch auch einiges vorzuweisen. Was der Yeti für den Eurasischen Kontinent ist, ist für Nordamerika der Bigfoot. Bigfoot, oder auch Sasquatch, soll ein riesiger, behaarter Mensch mit überdimensionalen Füßen sein. Sasquatch heißt auch in der Sprache der dort ansässigen Ureinwohner "stark behaarter Mensch".


Auch auf dem Amerikanischen Festland gab es einen Yeti: 2 Meter 18 groß, 166kg schwer und er trat in den 90ern für World Championship Wrestling als Teil des "Dungeon of Doom" u.a. gegen Hulk Hogan an. Dabei sah er jedoch weniger aus wie man sich so einen Yeti vorstellt sondern eher wie eine Mumie. Vielleicht dachten die Macher da eher an den Ötzi.
Ach ja, und erfolgreich war der Riese auch nie. Bei einer 60-Mann Battle Royal z.B. flog er als erstes raus.
Aber genug vom Wrestling ...

Dabei ist die Legende vom Bigfoot keine Erfindung der Pulp-Medien, wie man von Loch Ness stark vermutet. Die Geschichte des haarigen Manns mit großen Füßen geht mindestens bis in die 1850er Jahre, als in Nordkalifornien Indianer von einem solchen Wesen berichteten. Aber zugegeben, 1958 erlebte der Sasquatch neuen Aufwind und ist bis heute nicht vergessen.
Dieser Aufwind reichte sogar 1987 für eine Sitcom "Bigfoot und die Hendersons" (org.: "Harry and the Hendersons"). Diese Serie, so kann ich mich noch erinnern, war aufgebaut wie Alf, bloß mit einem ... noch größerem Freak - der demnach natürlich noch schwerer zu verstecken war. Ich brauch nicht weiter zu erläutern, wie fern diese Serie dem Mythos um Bigfoot jegliche Seriosität raubte.
Mit dem Monster von Loch Ness ist der Bigfoots der am häufigsten gesichtete Kryptid - und damit auch der Umstrittenste.
2011 wollen zwei Jäger mehrere Bigfoots erlegt haben. Natürlich sind aber die Leichen verloren gegangen .. 
Die Beschreibungen des Wesens, des Fells und der Statur erinnern sehr stark an den Yeti. (Nein, nicht der Wrestler)
Wichtig ist auch der, immer wieder betonte, fast aufrechte Gang des Wesens.
Bei den Erklärungen für dieses Wesen, da scheiden sich die Geister: manche halten es für einen Hoax. So gab es viele Betrügereien im Zusammenhang mit Bigfoot Forschung, wie z.B. die 2008 gefundene angebliche Big Foot Leiche, die sich später als ein handelsübliches und eingefrorenes Kostüms des Riesen entpuppte. Sechs Jahre zuvor gab ein gewisser Michael Wallace zu, dass sein Vater absichtlich mehrere Jahrzehnte lang mit einer Holzschnizerei falsche Bigfoot Fußspuren gelegt hat, um das Geschäft anzukurbeln. Viele Kryptozoologen behaupten jedoch, man könne gefälschte von echten Spuren allein wegen der Gewichtsverlagerung leicht unterscheiden.
Andere erklären sich die vielen Sichtungen mit einem großen Braunbären wie z.B. einem Grizzlybär. Dies ist die meist angesehenste Erklärung für diese Sichtungen, funktioniert sie ja schon prima beim eurasischen Vetter, dem Yeti.
Tatsächlich gibt es aber noch eine dritte, heiß diskutierte Möglichkeit: der Gigantopithecus.

Der Gigantopithecus gilt als der größte Menschenaffe, der jemals gelebt hat. Man schätzt seine Größe auf 3 Meter und sein Gewicht auf ungefähr 500kg. Er gilt als ausgestorben, die jüngsten Knochenfünde sind aber nur 100.000 Jahre alt.
Viele Kryptozoologen halten eine überlebende Subspezies des Gigantopithecus für die mögliche Erklärung nicht nur für den Bigfoot, sondern auch für den Yowie, den Yeti und den folgenden Kryptiden.

Die Everglades von Florida sollen die Heimat eines bis zu drei Meter großen und bis zu 600 Kilogramm schweren Affen mit aufrechtem Gang und sehr penetranten Gestank. Die Rede ist vom Skunk Ape.
Dieser riesige Stinker soll sehr sanftmütig sein.
Die ersten Sichtungen stammen noch aus der Kolonialzeit. Am häufigsten wurde er bei den Abholzungen der Everglades in den 20er Jahren des 20 Jhdts gesehen. Der Skunk Ape geriet danach in Vergessenheit. Die Parkverwaltung der Everglades hält ihn auch nur als Märchen.
1997 soll er aber angeblich am Rande einer Vorstadt spazieren gegangen sein ...

Aber bewegen wir uns jetzt erstmal weg von den riesigen Affen. Als Nimerigar wird eine Rasse zwergwüchsiger Krieger bezeichnet. Nach Erzählungen der Schoschonen besiedelten sie früher das Gebiet von Wyoming. Sie kämpften mit vergifteten Pfeilen.
Niemand würde sich ernsthaft Gedanken über diese Sagen machen, wenn da nicht 1932 die "Zwergmumie von Wyoming" aufgetaucht wäre. Diese Mumie ist gerade einmal 40 Zentimeter groß und soll, nach wissenschaftlichen Untersuchungen, eine 65 jährige Frau gewesen sein.
Die Mumie wurde von eine amerikanischen Geschäftsmann erworben und nach New York gebracht. Dort ist sie leider kurz vor seinem Tod gestohlen worden.

Eigentlich passen Mothman und der Dover Demon ebenfalls hier rein. Aber da ich irgendwann beiden einen eigenen Artikel widmen möchte verlassen wir hiermit die USA und schauen uns den Rest der Welt an ...

Montag, 23. Juli 2012

Long giants!

Okay, mit ein paar meiner letzten Posts dürfte ich die Nerven der Arachnophobiker unter meinen Freunden sehr strapaziert haben. Ich verspreche: vorerst habt ihr Ruhe was die Spinnen angeht.
Jetzt stürz ich mich mal eben auf die Ophiophobiker. Du hast keine Ahnung was das ist? Umso besser!
Heute möchte ich euch über die größte Schlange der Welt erzählen. Ihr werdet sagen: Lame, das ist die Anakonda, das wissen wir bereits.
Ich erzähle euch aber von der größten Schlange die jemals gelebt hat. Die Anakonda kann zwar angeblich über 200kg wiegen und über 9m  lang werden, aber das ist Peanuts zu unserem kommenden Kollegen.
Vor ungefähr 60 Millionen Jahren lebte die Titanoboa, welche mit der heutigen Anakonda sogar verwandt ist. Die Titanoboa wurde allerdings im Durchschnitt 14m lang. Doch spannender ist ihr Gewicht: Wir reden hier von 1,25 Tonnen.
Um sich die Dimensionen dieses Monstrums mal vorstellen zu können habe ich hier mal eine Replica gesucht. Beeindruckend, oder?
Wenn es übrigens um die längste noch lebende Schlange geht, dann geht der Preis nach Südostasien zur Netzphyton. Die wird zwar im Durchschnitt zwar nur 10m lang, das reicht jedoch für den ersten Platz. Und 10 Meter ... Wohnwägen die so lang sind, sind schon richtige Festungen ...

Montag, 18. Juni 2012

Die größte Spinne


Einer der häufigsten Suchbegriffe, der Besucher von Google zu diesem Blog führt ist "größte Spinne der Welt". Ja, Statistiken sind eine großartige Sache.
(Im übrigen könnte meine Werbeeinnahmen-Statistik mal wieder einen Klick auf die Werbung von dir gebrauchen)
Deswegen hab ich mich mal hingesetzt und ein bisschen zu dem Thema recherchiert, damit die Touristen meines Blogs auch ein wenig fündig werden.
Nicht über die größte, sondern die wahrscheinlich kleinste Spinne der Welt berichtete ich bereits.
Anscheinend ist die größte Spinne der Welt nicht einmal eine Vogelspinne, wie man denken könnte.
Die Krabbenspinne namens Heteropoda Maxima soll anscheinend die größte Spinne der Welt sein. Ihr Körper wird fast 5cm groß und ihre Beine haben eine Spannweite von ca. 30cm. Sie suchen die Höhlen von Laos heim.
Dicht gefolgt wird sie von der sogenannten Nephila Komaci. Diese hat eine Körpergröße von allein 4cm und einer Beinlänge von 12cm und gehört damit zu den größten Spinnen der Welt - auch wenn ich mir das bei dem Anblick mancher Spinnen kaum vorstellen kann.
Die Größe ihrer Netze kann rund einen Meter betragen, was schon recht ordentlich ist.
Aber es geht bei weitem größer. Ein Wanderer stieß auf ein 180-Meter-Spinnennetz. Wo? In Texas - da liest sich das Sprichwort "Everything is bigger in Texas" mal ganz neu. Ich kann euch jedoch beruhigen, dieses Netz hat nicht eine einzelne Spinne gemacht. Ob der Gedanke an tausend kleine, kooperierende Spinnen einen wirklich beruhigt bezweifle ich jedoch.
Zum krönenden Abschluss: lange Zeit glaubte man, die Megarachne, die vor ca. 200 Millionen Jahren lebte, wäre die größte Spinne aller Zeiten. Körperlänge 34cm, Spannweite über 50.
Problem: die Megarachne war keine Spinne, sondern ein Vertreter der längst ausgestorbenen Riesenskorpione.
Ich hoffe, der googelnde Tourist klickt nun dankend auf die Werbung um dem hart arbeitenden Blogger seinen verdienten Lohn zu geben.

Montag, 4. Juni 2012

The Grief came riding ...

...  ist ein wunderschönes Lied von Nick Cave and the Bad Seeds. Der Text dient mir jetzt gerade nur für den Titel, aber ich hab euch mal einen YouTube Link bereit gestellt - von dessen Inhalt ich mich natürlich rechtlich distanziere.
Zurück zum Thema, denn heute geht es um den Greif. Ihr seht, auch heute wird es wieder kryptozoologisch.
Der Greif, für alle die es nicht wissen, ist eine Mischung aus einem Löwen und einem Adler (daher übrigens auch das Wort "Greifvogel"). Er ist sowohl in europäischer, persischer als auch in ägyptischer Mythologie zu hause und ist aus der Heraldik und der Kunst Europas nicht wegzudenken.
Heute gehören sie zu den typischsten Kreaturen der Fantasy - und sind somit in einer Liga mit Einhörnern, Zyklopen und Trollen.
Wenn man sich das Äußere dieses Wesen ansieht, dann denkt man anfangs, es beruhe nur auf ein Hirngespinst. Doch wie bei so vielen Fabelwesen gibt es auch hier eine Wurzel aus der Zoologie. Der Greif ist eine erneute Erklärung für etwas, was sich Menschen früherer Tage nicht erklären konnten.
Ihr erinnert euch an die Herkunft der Zyklopen? Beim Greif ging es nicht um Zwergelefanten, sondern um einen Dinosaurier.
Der Protoceratops ist ein naher Verwandter des weitaus bekannteren Triceratops.
Seit ein paar Jahren ist es eine anerkannte Meinung, dass Menschen in den trockenen Gebieten des Nahen Ostens und Zentralasiens häufiger über Knochen der Protoceratops gestolpert sind. Diesen Schnabel konnten sie nur mit dem eines Vogels vergleichen, der Körperbau mit dem einer Raubkatze. Der Greif war geboren.
Übrigens haben die frühesten Darstellungen des Greifs keine Flügel. Ein weiteres Indiz für die Herkunft.

Dann lehnt euch zurück, dreht die Boxen auf und hört euch dieses atemberaubend schönes Lied an. Ich tue es jetzt auch ...

Dienstag, 24. April 2012

Evolution in 5 Minuten

Eben über dieses beeindruckende Video gestolpert, welches die Evolution in 5 Minuten effektvoll darstellt. Ich wollte es euch nicht vorenthalten.
Und damit es für diesen Blogeintrag auch ein Vorschaubild gibt, hier Yodas Evolution.

Freitag, 20. April 2012

Die Triops-Challenge: I think they are dead ...

Das Aquarium zu meiner rechten ist fast leer, eingetrocknet vom Salzgehalt des Wassers. In der letzten Woche haben sich, als noch mehr als ausreichend Wasser im Aquarium war, hat sich jegliches Zeichen von Leben verabschiedet.
Ungefähr einen Monat lang hat es da drinnen vor kleinen, winzigen Krebschen gewimmelt. Jetzt sind sie weg. Sie hatten wohl einen unfruchtbaren Lebenszyklus. Für die Zeit jedoch, muss ich ehrlich sagen, empfinde ich die  Aktion dennoch als Erfolg. Obwohl ... richtig groß wurden sie ja nicht ... naja ...
Es war zwar ein Erfolg, aber der Erfolg war jetzt auch nicht größer wie damals beim YPS-Heft.
Was passiert jetzt? Ich lasse das Aquarium weiter austrocknen, säubere es und pflanze dann ein paar Fleischfressende Pflanzen rein. Kein direktes Sonnenlicht? Check! Das schaff ich.
Fleischfressende Pflanzen ... da war ich früher auch nie so erfolgreich. Och menno ...

Montag, 26. März 2012

Triops Challenge - Zwischenbericht

Lange gab es nichts von mir zu hören und ich entschuldige mich dafür herzlichst. Projektstress. Kommt bestimmt wieder vor.
Es ist viel in der Zwischenzeit passiert. Wie bereits berichtet haben Dome und ich unsere Urzeitkrebse angesetzt und beide sind inzwischen geschlüpft. Während meine ein bisschen mehr Zeit brauchten, sind Domes sofort am nächsten Tag schon rum geschwommen.
Dafür hat er sie fahrlässig umgebracht, in dem er sie mit zu viel Futter erstickte. Meine fressen dagegen langsam und gemütlich und da ich alle auf einmal angesetzt habe tummelt es sich nun lebensfroh im Aquarium.
Doch eine andere Bedrohung erscheint am Horizont: Meine mangelnde Genauigkeit bei der Salz/Wasser Mischung rächt sich. Der "Meeresspiegel" ist bereits um 5 cm gesunken. Scheint ich muss neues Wasser nachschütten. Das wird gefährlich.
Ich halte euch auf dem laufenden und hoffe, euch bald neue Bilder zeigen zu können.

Donnerstag, 15. März 2012

Die Triops-Challenge Kick-Off!

Hat jetzt ein bisschen gedauert, aber endlich ist es so weit: Die Triops-Challenge hat angefangen. Wir sind uns bewusst, dass es sich bei diesen Urzeit-Krebsen um Artemien und nicht um Triopskrebse handelt, aberwir behalten den unkorrekten Namen dennoch bei.
Dabei sind schon sehr früh Unterschiede zwischen Kontrahent Domme und mir sichtbar geworden. (Micha haben wir leider aus versehen vergessen, aber das holen wir heute noch nach)
Während Domme eher alles Schritt für Schritt wie in der Anleitung macht, bin ich experimentierfreudiger. Bei einem so großen Aquarium, wie ich es jetzt angesetzt habe ist das auch nicht verwunderlich. Ob das Salz/Wasserverhältnis jedoch stimmt wird sich noch zeigen.
Bilder und weitere Infos werden noch folgen.

Dienstag, 6. März 2012

Die Romer-Lücke wurde geschlossen!

Ich will gar nicht lange darüber schreiben, sondern ich verweise gerne einfach auf den Link von nTV zum neusten Fossilienfund. Bald ist der komplette Stammbaum der Evolution geschlossen - wenn das so weiter geht. Charles Darwin würde sich freuen.

Dienstag, 21. Februar 2012

Die Triops-Challenge - Intro

Ihr kennt sie vielleicht noch aus dem mehr als legendären YPS-Heft oder dem Kosmos Baukasten: Urzeitkrebse. Um mal ein bisschen mit dem Nostalgiefaktor zu spielen: man musste nichts weiter tun als ihre Eier in Wasser zu geben und dann schlüpften binnen weniger Stunden diese kleinen, lebenden Fossilien. Sie wurden zwar nie sehr groß (meist brauchte man eine Lupe, um sie zu sehen) und lange hatte man auch keinen Spaß an ihnen - doch ich glaube das eine bedingte das andere.


Wir sind alle älter geworden. Wir sind reifer geworden. Wir sind erwachsener geworden. Und genau deswegen machen wir das gleiche nochmal.

Ein Komilitone und ich rufen zur Triops-Challenge auf. Die Regeln sind simple:
- Alle Teilnehmer setzen am gleichen Tag die Eier ins Wasser ab
- Basis für die Challenge ist das Kosmos "Urzeit-Krebse selber züchten" Mitbring-Experiment (Preis < 10 Euro)
- Es dürfen keine anderen Eier oder weiteren Eier verwendet werden. Andere Aquarien, Luftpumpen, Sand, Futterzusätze, Aquarienpflanzen usw sind jedoch vollkommen legal
- Am Ende wird sich schon zeigen wer die schönsten Krebschen hat - und wenn nicht hat es immerhin Spaß gemacht
- Location: Animationsinstitut Filmakademie Baden-Württemberg

Ich werde Marsl Knows Creatures dazu verwenden, meinen Teil der Challenge zu dokumentieren. Dome, the challenge is on!

Samstag, 18. Februar 2012

Zyklopen

Sie gehören zu den bekanntesten Wesen der Mythologie: Zyklopen. Die einäugigen Riesen haben ihren Ursprung in den Mythen der griechischen Antike. Von dort verbreiteten sie sich über die Sagenwelt des Mittelalters weiter in die Popkultur der Fantasy-Literatur. Egal wie alt - dank Romanen, Comics, Cartoons, usw kann sich heute jeder etwas unter einem Zyklopen vorstellen.
Die meisten Mythen haben ihren Ursprung in der Natur: sei es durch eine falsche Sichtung, Naturphänomenen, unbekannte Tierarten oder seltsame Knochenfunde.

Bei den Zyklopen scheint es übrigens letzteres zu sein. Die seltsamen Schädel, die man auf einigen Mittelmeerinseln fand, hatten anstelle der beiden Aughöhlen nur ein großes Loch. Heute ist klar, von welchen Wesen diese Knochen stammten. Keine Zyklopen, sondern Zwergelefanten.
Diese hatten nur eine Körperhöhe von 90cm und waren eine Rückbildung, als der Meeresspiegel anstieg und sie so von ihrem afrikanischen Festland getrennt wurden und sie so auf den neuen Inseln, wie z.B. Kreta, Malta oder Zypern gefangen waren. Nahrungsknappheit sorgte für die geringere Körpergröße. Den Alten Griechen waren diese Minirüssler bereits nicht mehr bekannt. Die Knochen lieferten ihnen jedoch so ein ganz anderes Bild.

Man vermutet übrigens, dass mit diesen Rüsseltieren auf Shetland-Pony Größe noch ein anderes Tier der Sagenwelt erklären lässt: Sinbad, der Seefahrer, soll beobachtet haben wie ein riesiger Adler (Der Vogel Roc), mit einem Elefant in den Fängen über das Meer geflogen.
Wenn man jetzt wieder an die Zwergelefanten denkt, deren Jungtiere nur so groß wie Schäferhunde waren ... na, kommt ihr drauf?
Und so schließt sich wieder der Kreis, denn das Bild von dem Zyklopen dort oben stammte aus dem Filmklassiker "The 7th Voyage of Sinbad".

Freitag, 17. Februar 2012

Die Großen Alten ...


Nein, bei diesem Beitrag geht es nicht um die Wesen aus HP Lovecrafts Schöpfungen, wie z.B. Great Cthulhu - auch wenn diese Wesen hier schon fast mit ihnen vom Alter her mithalten können.
Wer TED Talks noch nicht kennt, dem kann ich diese Vortragsreihe nur wärmstens ans Herz legen. Egal zu welchem Thema halten hier Experten besonders inspirierende und "jaw-dropping" Reden. So auch Rachel Sussman.

Diese Frau beschäftigt sich mit den vom Alter her ältesten Lebewesen der Welt und hat dabei mehrere Wesen gefunden, die über mehrere Jahrtausende alt sind.
Es handeln sich hierbei nicht um Tiere sondern um Pflanzen und Pilze. Ich kann diesen Vortrag nur wärmstens empfehlen - es ist atemberaubend, wie alt diese Pflanzen sind und wie sie überleben konnten.