Eine traurige Nachricht: Die über 100 Jahre alte Galápagos-Riesenschildkröte Lonesome George ist tot. Am Sonntag wurde er leblos in seinem Gehege aufgefunden. Mit seinem Alter - das genaue ist bis heute unbekannt - hat er seine letzte Ruhe wahrlich verdient. Todesursache sei angeblich ein Herzinfakt. Das wahrhaft tragische ist jedoch, dass mit ihm die Unterart Chelonoidis abingdoni ausgestorben ist. Da versteht sich jetzt auch sein Name "Lonesome George" besser. Ein trauriger Tag für die Tierwelt.
Einer der häufigsten Suchbegriffe, der Besucher von Google zu diesem Blog führt ist "größte Spinne der Welt". Ja, Statistiken sind eine großartige Sache.
(Im übrigen könnte meine Werbeeinnahmen-Statistik mal wieder einen Klick auf die Werbung von dir gebrauchen)
Deswegen hab ich mich mal hingesetzt und ein bisschen zu dem Thema recherchiert, damit die Touristen meines Blogs auch ein wenig fündig werden.
Nicht über die größte, sondern die wahrscheinlich kleinste Spinne der Welt berichtete ich bereits.
Anscheinend ist die größte Spinne der Welt nicht einmal eine Vogelspinne, wie man denken könnte.
Die Krabbenspinne namens Heteropoda Maxima soll anscheinend die größte Spinne der Welt sein. Ihr Körper wird fast 5cm groß und ihre Beine haben eine Spannweite von ca. 30cm. Sie suchen die Höhlen von Laos heim. Dicht gefolgt wird sie von der sogenannten Nephila Komaci. Diese hat eine Körpergröße von allein 4cm und einer Beinlänge von 12cm und gehört damit zu den größten Spinnen der Welt - auch wenn ich mir das bei dem Anblick mancher Spinnen kaum vorstellen kann.
Die Größe ihrer Netze kann rund einen Meter betragen, was schon recht ordentlich ist.
Aber es geht bei weitem größer. Ein Wanderer stieß auf ein 180-Meter-Spinnennetz. Wo? In Texas - da liest sich das Sprichwort "Everything is bigger in Texas" mal ganz neu. Ich kann euch jedoch beruhigen, dieses Netz hat nicht eine einzelne Spinne gemacht. Ob der Gedanke an tausend kleine, kooperierende Spinnen einen wirklich beruhigt bezweifle ich jedoch.
Zum krönenden Abschluss: lange Zeit glaubte man, die Megarachne, die vor ca. 200 Millionen Jahren lebte, wäre die größte Spinne aller Zeiten. Körperlänge 34cm, Spannweite über 50.
Problem: die Megarachne war keine Spinne, sondern ein Vertreter der längst ausgestorbenen Riesenskorpione.
Ich hoffe, der googelnde Tourist klickt nun dankend auf die Werbung um dem hart arbeitenden Blogger seinen verdienten Lohn zu geben.
Wer sich schon immer gefragt hat, wie groß denn Insekten denn werden können, dem möchte ich hier das Bild der neuseeländischen Langfühlerschrecke. Sie gilt als eines der größten Insekten der Welt. Mit einem Gewicht um die 70 Gramm und einer länge von über 18cm ist es schon so groß wie ein kleines Haustier.
Das Exemplar auf diesem Bild ist das größte bisher dokumentierte Tier seiner Art.
Peter Jackson ist übrigens so ein großer Fan von diesen Riesenschrecken, die auch Weta genannt werden, dass er seine VFX Firma nach ihr benannte.
Die regenerativen Energien sind mehr denn je gefragt. Ich selber bin ein großer Befürworter dieser vorausschauenden Energiepolitik. Umso mehr hat mich folgende Hornisse begeistert: Die Vespa Orientalis, zu deutsch die orientalische Hornisse, hat eine art eingebautes Solarkraftwerk. Sie kommt in extrem heißen Wüstengegenden. Die dort auftauchende Hitze erträgt sie durch eine Wärmepumpe die Sonnenstrahlen einspeichert und je nach Bedarf entweder für Wärmeerzeugung oder Kühlung verwendet werden kann. Das ganze läuft photoelektrisch. So bezaubernd diese Hornisse auch ist, so ist sie bei den Imkern recht unbeliebt. Verständlich, sie reagiert ähnlich auf Honigbienen, wie ihr japanischer Verwandter.
... ist ein wunderschönes Lied von Nick Cave and the Bad Seeds. Der Text dient mir jetzt gerade nur für den Titel, aber ich hab euch mal einen YouTube Link bereit gestellt - von dessen Inhalt ich mich natürlich rechtlich distanziere.
Zurück zum Thema, denn heute geht es um den Greif. Ihr seht, auch heute wird es wieder kryptozoologisch.
Der Greif, für alle die es nicht wissen, ist eine Mischung aus einem Löwen und einem Adler (daher übrigens auch das Wort "Greifvogel"). Er ist sowohl in europäischer, persischer als auch in ägyptischer Mythologie zu hause und ist aus der Heraldik und der Kunst Europas nicht wegzudenken.
Heute gehören sie zu den typischsten Kreaturen der Fantasy - und sind somit in einer Liga mit Einhörnern, Zyklopen und Trollen.
Wenn man sich das Äußere dieses Wesen ansieht, dann denkt man anfangs, es beruhe nur auf ein Hirngespinst. Doch wie bei so vielen Fabelwesen gibt es auch hier eine Wurzel aus der Zoologie. Der Greif ist eine erneute Erklärung für etwas, was sich Menschen früherer Tage nicht erklären konnten. Ihr erinnert euch an die Herkunft der Zyklopen? Beim Greif ging es nicht um Zwergelefanten, sondern um einen Dinosaurier.
Der Protoceratops ist ein naher Verwandter des weitaus bekannteren Triceratops.
Seit ein paar Jahren ist es eine anerkannte Meinung, dass Menschen in den trockenen Gebieten des Nahen Ostens und Zentralasiens häufiger über Knochen der Protoceratops gestolpert sind. Diesen Schnabel konnten sie nur mit dem eines Vogels vergleichen, der Körperbau mit dem einer Raubkatze. Der Greif war geboren.
Übrigens haben die frühesten Darstellungen des Greifs keine Flügel. Ein weiteres Indiz für die Herkunft.
Dann lehnt euch zurück, dreht die Boxen auf und hört euch dieses atemberaubend schönes Lied an. Ich tue es jetzt auch ...
"Typisch Mann", werden jetzt die weiblichen Leser meines Blogs bei diesem Beitrag denken.
Wie das Fachmagazin "Science" berichtet hat, treibt Sexentzug männliche Fruchtfliegen zum Alkohol.
Ja, sie etränken ihren Frust über den fehlenden Sex. Sie holen sich beim Suff also die Befriedigung, die ihnen fehlt. Chemisch ist das für die Fruchtfliege das gleiche.
Die Wahrscheinlichkeit, diesen Vorgang auch bei Säugetieren zu belegen, sei übrigens verdammt hoch.
So unterschiedlich sind dann wahrscheinlich Menschen und Fruchtfliegen gar nicht.
Ich hab euch vor ein paar Wochen von dem Koloss der Meere erzählt, dem Mola. Das dies nicht der einzige Riese im Fischreich ist zeige ich euch diesmal.
Die Rede ist vom Riemenfisch, dem längsten Fisch der Welt.
Wie lang kann so ein Fisch schon werden? 3 Meter? 5 Meter?
Der Riemenfisch kann auf eine Länge von bis zu 11 Metern kommen. Dabei schaffen sie es auf ein Gewicht von bis zu 270kg. Man bekommt sie relativ selten zu Gesicht, da sie in einer Tiefe von 200 bis 1500 Metern leben, aber gelegentlich bekommt ein Angler einen zu fassen oder sie werden bei Unwetter an den Strand gespült.
Manche Kryptozoologen vermuten in diesem Riemenfisch den Ursprung des Mythos um die Seeschlange, von der Matrosen erzählten, sie würde Schiffe zum Untergang zwingen.
Ich denke jedoch, die Aufregung ist da etwas übertrieben, denn eigentlich sind Riemenfische recht harmlos. Und wie ein Seeungeheuer sehen sie nicht unbedingt aus.
Wenn man sich für Tiere ein wenig interessiert, so wie ich es tue, meint man irgendwann bereits alle Huftierarten der Welt zu kennen - man rechnet zumindest nicht mehr mit etwas neuem.
Doch wenn eine Tierart fast ausgestorben ist, kann sie sich ziemlich leicht "unter dem Radar bewegen".
Ich meine damit ein Huftier, welches mal früher in fast komplett Zentralasien verbreitet war und heute nur noch in den Steppen der Mongolei eine Zuflucht findet: Saiga.
Saigas sind allein optisch recht exotisch. Sie sehen aus wie eine Mischung aus einer Gazelle und einem Tapir.
Tatsächlich sind Saiga mit den typischen Gazellen nah verwandt. Auch ihr Verhalten und die Wahl ihrer Nahrung ist verhältnismäßig ähnlich.
In jüngster Vergangenheit haben sich die Bestände wieder etwas erholt und inzwischen sind sie auch wieder außerhalb der Mongolei zahlreicher Vertreten. Wer weiß, vielleicht gehören sie in ein paar Jahrzehnten zur Allgemeinbildung dazu...
Unglaublich, aber wir haben die magische 5000 views Grenze überschritten. Nächstes Ziel: die 10000.
Wenn nur die Hälfte der Leute auch mal die Werbung anschauen würden hätte ich genug Geld um ne Party zu schmeißen. Also, ihr wisst was zu tun ist.
Als ich auf diese Zeitgenossen gestoßen bin, musste ich doch schon sehr schmunzeln. Das lag nicht einmal an dem mehr als witzigem Äußeren, sondern viel mehr an den unendlich vielen Assoziationen, die sie bei mir hervorriefen.
Von Sir Mix-A-Lot bis hin zu Winnie Puh, der in seinen Honigtopf gefallen ist strömten etliche Bilder auf mich ein.
Die Rede ist von den sogenannten Honigtopfameisen. Dieser Name bezeichnet alle Ameisenarten die eine besondere Kaste besitzen. Diese besondere Kaste hat die einzigartige Eigenschaft, Nahrung in ihrem Hinterteil einzulagern und bei Futterknappheit wieder an die Arbeiterinnen.
Dabei schwellen die Hinterteile so an, dass man den Honig klar sehen kann.
Als würden Honigtropfen oder durchsichtige Honigtöpfe an ihrem Hintern hängen.
Am bekanntesten sind die australischen Vertreter, allerdings kann man sie auch in Nordamerika und in Neuguinea finden.
Um es mit den Worten eines der letzten Poeten unserer Zeit auszudrücken: I like big butts and I cannot lie ...
In Australien gibt es schon lustige Tiere: erst letztens erzählte ich euch von der Pfauenspinne und schon präsentiere ich euch diesen ulkigen Zeitgenossen.
Es handelt sich hier um einen Katholikenfrosch, der Name kommt nicht etwa von der mächtigen, aufgeblähten Statur die ihn an das Klischeebild eines fetten Mönchs erinnern lässt.
Der Name kommt von dem Kreuz auf dem Rücken. Dank diesem Kreuz heißt sie im englischen auch "Holy Cross Toad".
Sie verbringt die meiste Zeit im Boden eingegraben. Das Eingraben selber sieht dabei ebenso unterhaltsam aus wie ihr aufgeblähter Körper mit den kurzen Beinchen.
Sie dreht sich dabei wie ein Korkenzieher in den Boden rein.
Sind sie in Gefahr haben sie eine ganz eigene Verteidigungsstrategie. Wird Druck auf sie ausgeübt sondern sie eine gebliche und klebrige Substanz aus. Ein ekelhaftes und schleimiges Zeug. Dies erinnert ein wenig an den Schleimaal, über den ich bereits berichtete.
In wie weit dies ebenfalls zu ihrem Namen passt ist mehr als fraglich.
Die Pfauenspinne ist eine, wenn nicht die kleineste Spinne der Welt. Sie ist nur wenige Millimeter groß. Winzig. Dieses kleine Geschöpf kommt in den Unterhölzern Australischer Wälder vor.
Sie hat ihren namen von dem schillerndem Aussehen der männlichen Exemplare. Ähnlich wie bei dem Namensgeber aus dem Reich der Vögel, benutzen sie dieses bunte Outfit um den Partner zu beeindrucken.
Soviel dazu.
Nun ist dieser einzigartige und eindeutig amüsante Balztanz erstmals in freier Wildbahn gefilmt worden. Und dieses optische Spektakel möchte ich euch nicht vorenthalten.
Die Bewegung der Beine, der Blick, die schillernden Farben ... aber seht selbst:
Aus aktuellem Anlass möchte ich an dieser Stelle mal einen Leitfaden dafür geben, was man machen sollte, wenn man von einer Zecke gebissen wurde.
Also: Was tun bei einem Zeckenbiss?
Auch wenn Zecken viele Krankheiten mit Langzeitwirkung übertragen können, gilt es erstmal die Ruhe zu bewahren: wäre ein Biss so gefährlich wie man manchmal denkt, so wäre der Mensch in der Evolution nie so weit gekommen. Tatsächlcih führen nur 4% aller Zeckenstiche zu einer Infektion.
Dennoch sollte man den Stich im Auge behalten. Eine kleine Rötung ist dabei ganz normal, erst wenn sich diese Rötung flächig ausbreitet, sollte man zum Arzt gehen. Bluttest machen frühestens nach einigen Wochen Sinn.
Symptome kommen in der Regel auch erst 7 Tage nach dem Stich, also erstmal ruhig Blut und Tee trinken.
Eine Zecke entfernt man übrigens wie folgt richtig:
Die Zecke sollte mit einer Pinzette gegen den Uhrzeigersinn am Kopf gedreht werden. Dies sollte zügig passieren und der Kopf sollte komplett entfernt werden. Auf keinen Fall den Körper quetschen oder gar das Ding abbrennen, denn sonst kotzen die Biester im Todeskampf und das ist es, was die ganzen Sachen überträgt.
Eine Borreliose lässt sich im Frühstadium übrigens mit Antibiotika zu 100% heilen.
Go for it!
Ich hatte das Vergnügen von einer Zecke in den Hintern gebissen zu werden. Mir geht es scheinbar ganz gut. Also, kein Grund zur Panik. Auch wenn ich behaupten kann selber die Ruhe selbst gewesen zu sein.
Mein Freund und Kommilitone Oliver hat mir heute morgen ein Video gezeigt und mich gefragt, was darauf zu sehen ist. Das Video könnt ihr hier selber sehen. Ich gebe zu, ich bin ein bisschen ratlos.
Statt heute produktiv zu arbeiten, schreibe ich diesen Blogeintrag und denke über die Möglichkeiten, um was es sich genau dabei handelt, nach.
Nach kurzem überlegen fallen mir fünf Möglichkeiten ein: - Blanket Octopus: Tremoctopus, eine deutsche Bezeichnung ist mir bisher noch nicht untergekommen, ist eine Krakenfamilie, die transparente Netze zwischen ihre Fangarme gespannt haben, wodurch sie manchmal mit Plastikmüll verwechselt werden. Die Variationen von diesem Wesen werden erst nach und nach entdeckt - umso bekannter unsere Tiefsee uns wird. Obwohl ich keinerlei Tentakel finden kann, könnte es sich jedoch um eine bisher unbekannte Art eines Blanket Octopus handeln. Oder zumindest ein Kadaver einer solchen. - Qualle: Dies könnte eine Quallenart sein, die keine offensichtlich ausgeprägten Nesseln und Fangarme hat. Sehr spricht dafür die offensichtlich elastische Konsistenz, die Bewegung im Wasser und die Transparenz. - Wasserschnecke: Uns fehlt jegliche Proportion im Bild. Es könnte sich also, bei einer kleinen Kamera um eine große Wasserschnecke handeln. Die meisten Wasserschnecken sind jedoch nicht transparent und auch dies müsste, wenn es eine ist, eine unbekannte Art sein. - Plastiktüte: Es könnte einfach nur eine Plastiktüte im Meer sein, an die sich kleine Anemonen geheftet haben. Die Verfärbungen und die Oberfläche des Gewebes spricht dafür, ebenso wie die Bewegungen die es macht - auch wenn diese zu koordiniert für eine Tüte scheinen. - Fake: Jap, es könnte ein Fake sein. Mit dem notwendigen CG und VFX Know How ist es leicht, so etwas zu faken. Und nur weil dort Logos, Skalierungen und Zeichen sind, ist die Authenzität noch lange nicht belegt.
Vielleicht haben wir es auch mit etwas ganz anderem zu tun. Aber anders als bei der Muskelmasse in der Kanalisation hab ich erstmal, offen gestanden, keine Ahnung.
Update: Scheinbar handelt es sich, laut TV Nachrichten um eine seltene Quallen-Art. Gut zu wissen.
Als Störtebeker, ein legendärer Pirat, zum Tode verurteilt wurde, soll ihm vom Bürgermeister der Hansestadt Hamburg gestattet worden sein, dass all jene Männer, an denen er nach seiner Enthauptung noch vorbeizugehen vermochte, überleben dürften. Erst beim elften Mann soll der enthauptete Störtebeker umgekippt sein - weil ihm ein Scharfrichter ein Bein stellte. Im übrigen wurde das Versprechen auch nie eingehalten, alle 73 seiner Männer wurden getötet.
Doch was lernen wir aus dieser Geschichte? Die Redewendung vom kopflosen umherirren ist irreführend. Es bedeutet unkoordiniertes und willkürliches Verhalten. Tatsächlich braucht der Körper ohne Kopf einen unglaublich starken Willen, wenn man überhaupt von so etwas sprechen kann.
Apropos, kopflose Hühner und so... Kennt ihr schon Mike? Mike war ein Hahn, der 1945 eigentlich für die Schwiegermutter seines Farmers als Festmahl gedacht war.
Doch obwohl der Farmer den Hahn köpfte - er lebte weiter. Nicht für ein paar Minuten, ein paar Stunden oder Tage: Mike, The Headless Chicken überlebte 18 Monate.
"Der Marsl tischt uns Müll auf" werdet ihr denken. Ich konnte mir das ganze auch nicht wirklich vorstellen, doch scheint da alles mit rechten Dingen zugegangen zu sein. Zumindest bestätigte die University of Utah die Echtheit der ganzen Geschichte.
Wie ist das möglich? Der Farmer köpfte zwar das arme Tier, verfehlte aber die Halsschlagader und irgendwie blieb ein Rest des Stammhirns erhalten. Dieses Stammhirn funktionierte noch einwandfrei. Ein Blutgerinsel schützte Mike vor dem Verbluten.
So konnte Mike noch tapsig laufen. Er versuchte sogar noch zu krähen, was jedoch eher weniger Erfolg hatte.
Marsl Knows Creatures versteht sich selbst als eine Freakshow der zoologischen Art. Deshalb ist es auch erwähnenswert, dass auch Mike ein Freakshowstar wurde.
Der Farmer (namentlich Olsen) nahm Mike auf Tour. Für 25 cent konnte Mike wie eine Zirkusattraktion besichtigt werden, was Olsen umgerechnet nach heutigem Kurs rund 50000$ zu Spitzenzeiten brachte.
Dafür fütterte er seinen kopflosen Hahn regelmäßig mit einem Milch-Wasser-Gemisch in die offene Speiseröhre. Dadurch nahm Mike in der Zeit nach der Köpfung sogar fast 3 kg zu.
Leider rief der Erfolg von Mike bzw von Olsen viele erfolglose Nachahmer auf den Plan.
Mike war ein kopfloser Hahn, über federlose Hühner berichtete ich bereits.
Meine Freundin hat mehrere Terrarien mit verschiedensten Arten von Vogelspinnen. Und sie hegt und pflegt sie wie eine Mutter. Zu Weihnachten wollte ich ihr etwas ganz besonderes schenken: Ich habe ihr ein kleines Terrarium mit einer kleinen Orchidee eingerichtet.
In das Terrarium sollte eine Gottesanbeterin kommen. Aber keine gewöhnliche Gottesanbeterin, nopes.
Es sollte eine Orchideenmantis werden. Orchideenmantiden (ich hoffe der Plural ist richtig) kommen aus dem Südostasiatischen Raum und ernähren sich von kleinen Fliegen, die sich von den Blüten der Orchidee ernähren wollen, welche sie sich als zu Hause erwählt haben.
Manche nennen sie auch Kronenfangschrecken - da sie in den höheren Laub- und Blütenwerken der Baumkronen der Tropenwälder.
Erneut ein wunderbares Beispiel für Mimese, sehen sie doch aus wie eine
Mischung zwischen einer Gottesanbeterin und einer Orchideenblüte.
In diesem Blog hab ich schon des öfteren Beispiele gebracht, wie z.B. die Blattschwanzgeckos, welche sich besser tarnen als jedes Chamäleon, oder aber auch der Karnevalstintenfisch. Doch vom rein ästhetischen Standpunkt gefallen sie mir am meisten.
Wegen dem Winter wollte ich diese empfindlichen und wunderschönen Geschöpfe noch nicht abholen. Als das Wetter wieder besser war, hatte der Züchter keine mehr.
Wir wollten dann gemeinsam nochmal den Züchter zurückrufen, aber leider keine Zeit. Die Orchidee ist inzwischen verwelkt. Mal schauen wann wir das nochmal versuchen.
Ich gebe es offen zu: auch wenn der Film alles andere als männlich o.ä. gilt ich liebe ihn einfach. Ich besitze sogar die DVD. Die Rede ist von "Das Letzte Einhorn".
Deshalb will ich mich heute mal dem Mythos "Einhorn" widmen. Denn dahinter steckt weit mehr als nur die Vorlage für epische Zeichentrickfilme, schlechte Tattoos und unterhaltsame Flashgames.
Aber zurück zum Film. Dieser fängt nämlich mit einem Dialog an:
"Ich fühle mich 16 in diesem Wald. Tiere in einem Einhornwald lernen mit der Zeit alle selbst ein bisschen Zaubern. Vor allem was das Verschwinden betrifft." "Einhörner? Ich dachte die gibt es nur im Märchen? ..."
Bis jetzt. In Italien ist ein echtes Einhorn aufgetaucht. Naja, nicht ganz. Es handelt sich hierbei um ein Reh. Dieses Reh hat nur ein einzelnes Horn.
Nichts besonderes, es tauchen immer mal wieder Rehe und Hirsche mit einem einzelnen Horn auf. Das Besondere bei diesem Exemplar ist jedoch, dass es genau so zentral sitzt, wie beim Vorbild aus der Sagenwelt.
Eine solche Deformation in der Vergangenheit könnte also den Ursprung des Einhorns darstellen.
Eine jedoch weit anerkanntere Theorie zum biologischen Vorbild des mythologischen Einhorns stellt jedoch die Oryxantilope genannt, die von den alten Ägyptern bereits mit nur einem Horn dargestellt wurde. Angeblich erfüllen sie jegliche Beschreibungen des Urtextes über Einhörner - naja, bis auf die magische Heilwirkung ihrer Hörner und dem einzelnen Horn.
Zurück wieder zu dem Film: Erinnert ihr euch (vorausgesetzt ihr habt ihn gesehen) an die Stelle, an der sie in Menschengestalt erfährt, was mit den anderen Einhörnen passiert ist? Daran, dass die Einhörner ins Meer getrieben wurden?
Wie kommt man denn bitte auf eine solch poetische Idee?
Naja, schaut man sich mal in den Meeren um, so entdeckt man dort auch Einhörner.
Narwale heißen die mit einem einzelnen, an einen Speer erinnernden, Stoßzahn bewaffneten Wale. In den kälteren Meeresregionen um Grönland sind sie zu Hause und werden - ohne "Horn" - bis zu 5 Meter groß.
Doch was haben jetzt diese Meeressäuger außer ihrem Horn mit dem Fabelwesen zu tun? Der Stoßzahn der Tiere galt im Mittelalter als Horn des Einhorns. Seine Existenz schien durch diesen greifbaren Beweis gesichert. Kostbar war so ein Horn, wurde doch das Gewicht des "Ainkhürn" mit Gold aufgewogen. Die Kirche setzte die Einhornjagd sogar mit der Menschwerdung Christi durch die Jungfrau Maria gleich, was es zu einem heiligen Relikt machte. Die Legende "heidnischen" Ursprungs hat so seinen Weg in die christliche Welt geschafft. Aber nicht nur in den Kirchen war ein solches Horn von einem Einhorn ein Statussymbol von Macht. Die Habsburger (also das Kaisergeschlecht aus Österreich) waren im Besitz eines Narwalzahnes und mehrerer Objekte aus dessen Elfenbein. Beeindruckendes Teil, es wird bis heute in der Schatzkammer in Wien ausgestellt. 1671 wurde es dann jedoch etwas albern, als der dänische König auf einem Thron gekrönt wurde, der ausschließlich aus solchen Narwalzähnen hergestellt war. Musste der gute Herr da was kompensieren? Wie im Film sind auch die echten Einhörner, die Narwale, vom Aussterben bedroht. Schuld ist kein Feuerstier, sondern der Mensch, der - trotz Artenschutz - noch immer immens Jagd auf diese macht. So, ich hoffe ich konnte euch ein wenig was über die Fakten hinter dem Mythos beibringen, ich geh jetzt mal Robot Unicorn Attack spielen. Euch ein schönes Wochenende.
Es ist das nackte Grauen eines jeden Mannes. Die instinktive Urangst, die sich mit den ersten Erfolgen der künstlichen Befruchtung in dem Unterbewusstsein der männlichen Hälfte des Homo Sapiens manifestierte.
Ein Schrecken, der jedem Mann, bei genauerer Hinterfragung von Lesben-Pornos als Masturbationsvorlage, eiskalt den Rücken runter fährt. Eine Erkenntnis, die an jene der Romanfiguren von HP Lovecraft erinnert. Kurz gesagt: die Frage nach der Notwendigkeit des männlichen Geschlechts. Im Tierreich wird nun seit kurzem die Berechtigung dieser Angst durch einen neuen Fund bestätigt. In Vietnam wurde eine Eidechse gefunden, deren komplette Spezies aus Weibchen besteht und die sich, schlicht und ergreifend, durch selbst-klonen fortpflanzen.
Ja, es handelt sich bei den Nachkommen tatsächlich um identische Klone ihrer Mütter. Die Mütter befruchten sich dabei einfach selber und rauskommt eine exakte Kopie ihrer selbst.
Dies ist keine Neuheit: 1% aller Eidechsenarten können, in Notsituationen sich auf diese weise selber fortpflanzen. Die Besonderheit hier ist jedoch, dass diese Spezies (Leiolepis ngovantrii) nicht einmal männliche Exemplare besitzt. Als Mann wird man da unweigerlich an einen Amazonenstaat erinnert. Und was Eidechsen können ...
Vor ungefähr 4,6 Milliarden Jahren hat sich die Ursuppe gebildet, in welcher sich LUCA (Last Universal Common Ancestor) entwickelte. Auf LUCA kann man jegliches Leben auf der Welt zurück führen, auch wenn es nicht garantiert der erste Organismus auf der Erde war. LUCA entwickelte sich vor mindestens 3,5 Milliarden Jahre. 1974 startete BBN Telenet, den ersten öffentlichen und Paket vermittelten Datenkommunikationsdienst. Damit wurde die frühe Grundlage für das gelegt, was wir heute das Internet nennen. Diese Ereignisse bildeten die Grundlage dafür, dass eine neue Spezies sich entwickelte: Der Homo Sapiens Sapiens Bloggerus. Manche von ihnen verdienen mit ihrem allgemeinen Verhalten ihr Lebensunterhalt, anderen dient ihr Verhalten nur zur Prokrastination. Ich gehöre zu letzteren.
Ich will hier nicht betteln, da ich so oder so diesen Blog weiter pflegen werde, doch es gibt ganz einfache Wege wie ihr mich unterstützen könnt und ich doch aus diesem Blog noch einen kleinen Gewinn mache - mal abgesehen von eurem Feedback.
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Wäre die Ursuppe nicht gewesen, hätte sich der Mensch nicht entwickelt, ebenso wie die schier unendliche Anzahl an uns merkwürdig erscheinenden Lebewesen, wäre der Binärcode nicht entdeckt worden und damit die Möglichkeit, ohne selber Geld auszugeben Arbeit anderer zu belohnen. Welch schöne Aneinanderreihung von Zufällen...
Die Feuchtigkeit ist aus dem Aquarium gewichen und gebildet hat sich ein Salzkristall-Garten. Ich werde den demnächst mal säubern und dann ein bisschen Grünzeug pflanzen - den Anblick dieses faszinierenden Salzgebildes will ich euch jedoch nicht vorenthalten.
Und in der heutigen Ausgabe von "Einfach nicht darüber nachdenken, was da noch so rum schwimmt..": Der Goliath-Tigersalmler.
Ich glaube zwar, dass die Bilder für sich sprechen - dennoch ein paar Daten zu diesem mit scharfen Zähnen bewaffneten Monster.
Sie werden im Durchschnitt über einen Meter groß, es gab schon Sichtungen von 1,80m. Dies ist zwar ein Witz gegenüber des Riesen der Meere, aber der sieht ja auch um einiges harmloser aus.
Mehrere Kilo werden sie schwer, weswegen sie beliebte Anglerbeute sind.
Sie machen als Hetzjäger auch gerne Jagd auf Fische, die relativ groß sind.
Aber keine Angst, sie kommen aus Zentralafrika, also in unseren Seen werden wir ihnen wohl kaum begegnen. Also ruhig Blut ...
Wenn man nach dem Meister der Tarnung unter den Reptilien fragt ist das Geschrei nach Chamäleons ziemlich laut. Zugegeben, schau ich in ein Terrarium mit diesen brauch ich immer einen Augenblick sie zu finden.
Vor allem wenn sich diese feinen Wesen nicht bewegen kann es vor kommen, dass ich sie gar nicht bemerke. Aber die Echsen, die ich euch jetzt vorstellen möchte, sind Chamäleons Kindergarten.
Blattschwanzgeckos kommen aus Madagaskar und sind perfekt an die dortige Pflanzenwelt angepasst, wie ihr an den Bildern schon sehen könnt.
Sie können bis zu 30cm groß werden, sind in der Regel nachtaktiv und ernähren sich von Insekten.
Aber ich bin mir ziemlich sicher: mit diesen Tarnmeistern wird mir sowas, wie mit den Chamäleons in den Terrarien, nicht passieren. Sie sind sehr empfindlich in Sachen Temperatur, was sie zu recht unpraktischen Haustieren macht. Seit 2006 werden sie nicht mehr exportiert. So wird es sehr unwahrscheinlich sein, sie in einem Terrarium zu sehen. Und wenn doch - na, dann werd ich's höchst wahrscheinlich auch nicht bemerken.
Wenn man so viel Zeit wie ich auf YouTube, Facebook und Google verbringt - und wenn man nur eben sich mal vor der Arbeit drücken will ohne das es auffällt, so stolpert man doch über einige sogenannte Virals, Videos die sich viral verbreiten.
Dieser hier passt doch gut zu diesem Blog.
Wenn ich mir diesen Frosch so anschaue stelle ich mir Fragen über sein Leben. Hatte er bis jetzt ein erfülltes Leben? Geniest er jetzt den Ruhestand? Besucht seine Familie ihn noch regelmäßig?
Wahrlich, der Unterschied zwischen den Gestalten auf der Bank vor dem Altersheim um die Ecke ist nur schwer zu erkennen.
Vor einiger Zeit berichtete ich über eine kürzlich entdeckte Amphibienart, die eigentlich mehr aussieht wie ein Regenwurm als jede andere uns bekannte Amphibienart.
Kürzlich bin ich jetzt auf eine Reptilienart gestolpert bei der ich nicht anders konnte, als an diesen Post zu denken.
Man nennt sie Handwühlen oder auch Ajoloten. Dieses Wesen aus Mexiko, dass an eine Mischung aus Schlange, Regenwurm und Maulwurf erinnert gehört eigentlich zu den Schleichen.
Sie werden ca. 20cm und ernähren sich von kleinen Insekten.
Spannend ist auch noch, dass sie nur ihren linken Lungenflügel wirklich zum Atmen benutzen.
Vielleicht kennen die ein oder anderen ihn ja schon. Ich zumindest wusste über ihn bescheid, aber als ich vergangene Woche mal über sein Gewicht und seine Größe gestolpert bin, dachte ich mir doch er sei einen Beitrag wert.
Der Mola, oder auch Mondfisch genannt, ist der größte bekannte Knochenfisch der Welt. Der schuppenlose Koloss erreicht in der Regel eine länge von 3,30m und ein Gewicht von ca 2 Tonnen.
Noch nicht beeindruckt? Ein kleiner Vergleich:
Der WWE Wrestler "Big Show" wird als der größte Athlete der Welt beworben. Wie viel Wahrheitsgehalt an dem Superlativ dran ist lassen wir mal außen vor, aber er ist zumindest einer der größten aktiven Wrestler, so viel steht fest.
Big Show ist zwar im Vergleich zu den anderen Wrestlern vielleicht ein wahrer Riese, im Vergleich zu unserem Mola ist er jedoch, trotz seiner Körpergröße von 2,13m und seinem Gewicht von über 200kg, wie jeder andere Mensch auch: ein Winzling.
Mondfische kommt in fast allen großen Weltmeeren vor, häufig taucht er sogar im Mittelmeer und in der Nordsee auf. Er lebt zwischen Wasseroberfläche und einer Tiefe von ca 480m und ist ein klassischer Allesfresser. Molas sind wahre Kunstschwimmer: sie können entweder senkrecht mit der Rückenflosse aus dem Wasser ragend schwimmen (wie beim Weißen Hai) oder aber mit der Seite zur Wasseroberfläche, als würde er ein Sonnenbad nehmen. Denn einen Vorteil haben diese Giganten noch: ihnen fehlt die Schwimmblase.
One more thing: Sie sind extrem fruchtbar. Ein Mola Weibchen legt pro Laichvorgang etwa 300 Millionen Eier, was der höchsten Zahl im Fischreich entspricht. Die Tatsache, und dass er vom Menschen wegen seinen Giften (Molas sind verwandt mit Kugelfischen) kaum gefischt wird, ist schon mal für den Arterhalt sehr beruhigend. Einzig die "traditionelle chinesische Medizin" könnte uns da mal wieder einen Strich durch die Rechnung machen...
Im normalen Leben studiere ich Interaktive Medien an der Filmakademie Baden-Württemberg. Eine Teildisziplin des Studienschwerpunkts ist Game Design. Im Rahmen dessen mache ich gerade einen "ernährungskritischen Egoshooter" - doch dazu mehr, sobald die Produktion weit genug ist, um etwas zu zeigen.
Bei der Recherche dafür bin ich (überraschenderweise wie meine Art Directorin auch) auf diesen Ausschnitt von Family Guy gestoßen.
Natürlich ist das lustig, auch ich muss dauernd bei diesem emotionsvollen "Oink." lachen. Vor wenigen Tagen bin ich jedoch über die Bezeichnung einer beligischen Rinderrasse namens "Super Cow" gestolpert. Ich musste auch erst einmal an eine Kuh mit Cape und einem Spandex-Anzug denken. Die Realität kam dann aber doch näher an das Family Guy Video. Die Superkühe, die eigentlich "Weißblaue Belgier" oder auch "Belgian Blue" genannt werden, haben eine natürliche Mutation in ihrem Gen, welches das Muskelwachstums-Hemmungs Protein kodiert (Ich wette meine Freundin, die Agrarbiologie studiert, wird sich über meine dilettantische Formulierung schlapplachen). Jenes ist bei diesen Rindern so verkümmert, dass der Muskelwachstum quasi außer Kontrolle geraten ist und Fett sich nur zu einem minimalen Anteil bilden kann.
Nachteil der ganzen Geschichte ist natürlich, dass es mit Geburten recht schwer wird - Kaiserschnitt ist in der Regel ein Muss. Deswegen und weil die Haltung der Rasse in vielen Ländern verboten ist, werden die Ridner für die Besamung "normaler" Kühe verwendet.
Übrigens ist die Mutation "natürlich" und erst Ende des 19. Jahrhunderts hat der Mensch überhaupt in das Erbgut eingegriffen, indem man Shorthorn-RInder einkreuzte. Seit 1950 wird versucht, die Muskelfülle zu maximieren.
Erinnert mich eher an Wrestling der frühen 90er Jahre...
Das Aquarium zu meiner rechten ist fast leer, eingetrocknet vom Salzgehalt des Wassers. In der letzten Woche haben sich, als noch mehr als ausreichend Wasser im Aquarium war, hat sich jegliches Zeichen von Leben verabschiedet.
Ungefähr einen Monat lang hat es da drinnen vor kleinen, winzigen Krebschen gewimmelt. Jetzt sind sie weg. Sie hatten wohl einen unfruchtbaren Lebenszyklus. Für die Zeit jedoch, muss ich ehrlich sagen, empfinde ich die Aktion dennoch als Erfolg. Obwohl ... richtig groß wurden sie ja nicht ... naja ...
Es war zwar ein Erfolg, aber der Erfolg war jetzt auch nicht größer wie damals beim YPS-Heft.
Was passiert jetzt? Ich lasse das Aquarium weiter austrocknen, säubere es und pflanze dann ein paar Fleischfressende Pflanzen rein. Kein direktes Sonnenlicht? Check! Das schaff ich.
Fleischfressende Pflanzen ... da war ich früher auch nie so erfolgreich. Och menno ...
Als Verfasser eines Blogs wie diesem, in dem ich der Artenvielfalt der Evolution huldige, kann ich mich natürlich über Gründe fürs Aussterben eben solcher besonderen Geschöpfe aufregen. Und heute erzähle ich euch etwas über das Korallensterben.
Blaa, hab ich schon so oft gehört, was ist da so besonderes dran? Die Einstellung kann ich irgendwo verstehen. Ich möchte euch aber nicht vom Korallensterben allgemein erzählen, welches sich dank Überfischung, Hafenbauten oder Ölkatastrophen abspielt.
Ich möchte euch die Geschichte der Elchgeweihkoralle erzählen.
Die Elchgeweihkoralle ist eine der dominantesten Korallenarten der Riffe Ostamerikas. Und jetzt stirbt sie dank einer Krankheit namens "White Pox Disease".
Ursache für die Bildung dieser weißen Flächen, die sich auf den schaufelartigen Ästen der Korallen absetzen und sie so langsam aber sicher töten, sind menschliche Darmbakterien, die eigentlich nicht im salzhaltigen Meerwasser in dieser Konzentration nicht vorkommen dürfte. Doch da gibt es ja noch die Kläranlagen in Küstennähe ...
....
Vertseht ihr den Titel? Und würdet ihr euch immernoch über Badeurlaub in der Karibik freuen?
In Israel haben Genetiker federlose Hühner gezüchtet. Die Begründung hierfür ist neben der "ökonomischen Effizients für Schlachtbetriebe" sondern auch die Fleischproduktion in Ländern anzukurbeln, für welche bisher Hühnchen wegen dem Klima es eher schwer hatten. Wenn man sich die Federn spart, spart man sich auch die Klimaanlage bei der Massentieranlage.
Nicht nur, dass ihr Anblick mich ekelerregend an diesen perversen Drang der Menschen, auf Kosten der Tiere Gott zu spielen, erinnert, sondern gibt es auch noch mehr Probleme für die Tiere. Wegen ihren fehlenden federn sind sie anfälliger für Parasiten. Weil sie keine Flügel haben können die Männchen die Weibchen nicht begatten, da sie das Gleichgewicht auf dem Partner nicht halten können. Hautkrankheiten werden für die Hühner ebenso zur Plage wie Moskitos. Temperaturschwankungen betreffen die Tiere mehr als gewohnt.
Aber hey: immerhin muss man die Hühner nicht erst rupfen, bevor sie im Regal stehen.
Euch nen schönen Sonntag, ich geh kotzen.
Heute auf Geeksaresexy.net gefunden und hat mir dann doch noch den Tag versüßt. Eigentlich wollte ich keine Bilder von lustigen Katzen hier posten, aber ... *schulterzuck*
Ich hab festgestellt, dass ich mit den Tags bzw Labels, die ich in diesem Blog verteilt habe, nicht mehr ganz zurecht komme. Keinerlei Ordnung.
Dies muss sich ändern und so werde ich, hoffentlich in den nächsten Tagen die Tags von jedem einzelnen Beitrag überarbeiten. Hier eine Liste der zukünftigen Tags:
Lustige Tiere
Pflanzen
Pilze
Parasiten
Haustiere
Blog
Kryptozoologie
Vögel
Reptilien
Amphibien
Insekten
Spinnen
Meeressäugetiere
Affen
Andere Säugetiere
Krebse
Kopffüssler
Weichtiere
Natürlich werde ich spezielle Tags, wie z.B. für die Triops-Challenge, beibehalten. Aber grob bleibt es erst einmal dabei. Ich schau mal, ob das alles abdeckt und wenn nicht - dann erweitere ich die Liste und lass es euch wissen.
Update: Keine zwei Minuten nach Veröffentlichung ergänze ich die Liste gleich mal um "Sex" und "Tiefsee"
Update2: Irgendwie hat es mir dabei zwei alte Artikel neu veröffentlicht bzw das Veröffentlichungsdatum verändert. Ich entschuldige mich dafür.
Update3: "Medizin" lasse ich auch noch als Begriff drin.
Nein, kein Photoshop: diese Agame ist von Natur aus gefärbt wie Spider-Man. Dabei handelt es sich jedoch nur um die dominanten Männchen der Agama Mwanzae, sprich um das Alpha-Männchen wenn man es so will. Die anderen Vertreter sind relativ unscheinbar.
Diese afrikanischen Echsen sind tagaktiv und hängen die meiste Zeit des Tages auf warmen Felsen. Die Echse macht ein super Haustier für alle Spider-Man-Fans, sind sie doch recht pflegeleicht und werden schnell handsam.
Aber es ist schon ironisch, dass gerade diese Spider-Man-Echse sich neben Ameisen und anderen kleinen Insekten vor allem auch von Spinnen ernährt.
Wer von mir nicht weiss, dass ich auf Kraken und Tintenfische stehe scheint mich nur oberflächlich zu kennen. Mein rechtes Knie ziert eine riesige Krake, inspiriert vom großen Cthulhu und in diesem Blog habe ich auch bereits meine tiefste Verehrung für diese Geschöpfe bekundet.
Vergangenen Samstag hat mir jetzt eine Freundin von einem faszinierenden Wesen erzählt, dem Doktor Mabuse unter den Kraken. Der sogenannte "Karnevalstintenfisch" oder auch "Mimik Octopus" vom indonesischen und malaysischen Meeresboden ist ein wahres Genie der Verwandlung.
Er ist ein Meister der Mimikry und kopiert so mehrere Meeresbewohner (die Zahl 15 konnte ich bisher leider noch nicht belegen, wundern würde es mich aber nicht) - u.a. Stachelrochen, Seeschlangen, Feuerfische, Zebrakraken, Flundern, Schnecken ... sogar eine Kokosnuss kann er nachahmen. Dies ist auch einer der Gründe, warum er erst jetzt entdeckt wurde: man hat ihn immer für eine andere Tierart gehalten - mindestens mit dem optisch fast identischen Zebrakraken hat man ihn verwechselt.
Ich hab euch an dieser Stelle auch noch ein Video rausgesucht, welches ganz gut dieses einzigartige Verhalten zeigt.
Wer von euch hat noch nie eine Folge von Flipper, dem lustigen Delfin, gesehen? Als Kind lief das ja immer so zwischen Daktari und Lessi und irgendwie brannte mir zu der Zeit das Bild von Delfinen als Haushunde des Meeres auf. Es brauchte schon seine Zeit, bis ich mich an den Gedanken gewöhnen konnte, dass es sich bei Delfinen um welche der intelligentesten Lebewesen des Planetens handelt und der Tag, an dem sie Daumen entwickeln unser jüngstes Gericht wird. Aber dennoch sind sie mir als lustige Gesellen in Erinnerung geblieben - u.a. dank Flipper.
Wusstet ihr das einer der Delfine, die Flipper verkörperten, Selbstmord beging? Wisst ihr, wie ein Delfin Selbstmord begeht?
Er hört einfach auf zu atmen.
Delfine atmen nicht im Reflex. Für sie ist es eine bewusste Handlung, die sie auch bewusst einstellen können - mit tödlichen Konsequenzen. Ich wette ihr seht Delfine von nun an mit anderen Augen.
In North Carolina, genauer gesagt in dessen Abwasserkanälen, wurde dieses Video gedreht.
Zuerst: nein es ist kein fake. Die Aufnahmen sind ebenso echt wie verstörend.
Diese scheinbar organische Muskelmasse, die an den Kanalwänden vor sich hin pulsiert, war in dem ganzen Kanal zu finden.
Doch was ist dieses seltsame Wesen? Ein Pilz? Eine Riesenamöbe? Ein Alien?
Die Antwort ist viel einfacher aber dennoch nicht minder faszinierend.
Würmer. Um genau zu sein Klumpen aus Tubifex-Würmern. Tubifex mögen die ein oder anderen aus dem Zoohandel als Lebendfutter für Fische kennen.
Normalerweise halten die sich in Schlamm, in Ablagerungen und im Erdreich - aber nicht in Abwaserkanäle. Irgendwie haben die es hier aber doch rein geschafft und durch das Fehlen von ihrem typischen Nährboden haben sie sich aneinander gekuschelt wodurch der Muskeleffekt kommt.
Lecker, lecker.
Mein Gruss geht raus an Tobi, der mich auf diesen Artikel aufmerksam gemacht hat. In Portugal hat man einen 10 cm langen Silberfisch gefunden. Damit haben wir einen Gewinner in der Kategorie: größtes unterirdische Insekt Europas.
Für tropische Gegenden sind ja riesige Insekten und Spinnen ja nichts ungewöhnliches, aber in Europa ist sowas dann doch was anderes.
Mit den Silberfischen, die ich zuletzt gesehen habe, haben diese Brummer jedoch weniger gemein.